Überaschung Nr. II

•Februar 1, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Es ist unglaublich. Zum zweiten Mal schon bereiteten uns die Kinder ein Frühstück vor. Was sollen wir sagen… es wird immer besser. Wir wollen euch nicht vorenthalten was uns unsere Kinder alles zum Frühstücksmahl auf den Tisch zaubern :)

Man schaue sich die reiche Vielfalt und den Kombinationsreichtum an:Cornflakes mit Pizza Calzone kombiniert mit leckerem und süßem Vanilleeis.

Herr Bogdan…

•Januar 24, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

so sagt man dies hier in Slowenien. Zu Hause sizen wir ja eine ältere Peron und verwenden den Nachnamen, wie z.B. Herr Müller oder Frau Meier. In Slowenien sagt ruft man jedoch den Vornamen. So zum Beispiel: Frau Kristina (Sarahs Lehrerin) oder Herr Bogdan.

Herr Bogdan…

ist der ältere Herr, der eines Nachts bei uns an der Tür ringte. Gestern besuchten wir mit ihm eine seiner BIlderausstellungen. Wir erzählten euch ja, dass er hier ein sehr angesehener Aquarellkünstler ist, der schon so manche Auszeichnung erhalten hat. Leider unterbrach Lukas sehr schnell die gemeinsame (und bis dahin wirklich sehr andächtige) Zeit, indem er, kaum angekommen, seine Umgebung mit einer Dusche seines Mageninhaltes beschenkte, sprich: er erbrach sich. Davon lies sich aber Herr Bogdan nicht stören; Conny rannte mit Lukas auf dem Arm auf die Toilette, und Herr Bogdan sprach weiter über die Entstehungsgeschichten seiner Bilder. Was sollte ich also machen. Ich versuchte erst mal ruhig Blut zu waren und weiter zu zuhören. Kaum waren die Beiden wieder zurückgekehrt, drehte sich der Magen von Lukas erneut um. Jetzt gab es dann doch keinen anderen Weg mehr,als schnellst möglich nach Hause zu fahren. Schade, denn Herr Bogdans Bilder sind schon toll. Er malt sehr viele Landschaftsbilder in Aquarell, jedoch hat er auch so manche Person in Farbe getüncht. Unglaublich, wie man Gefühlsstimmungen einzelner Personen mit dem Pinsel festhalten kann. Ein paar BIlder könnt ihr euch mal unten anschauen – es gibt aber (für meinen Geschack) noch viel schönere, manche waren sogar richtig faszinierend -, die folgenden jedoch wurden uns gestern geschenkt (Postkarte).

Haiti – kurzes Statement

•Januar 19, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Kopiere euch mal, was Pixelpastor in seinem Blog zu der Situation in Haiti geschrieben hat.  Finde seine Zeilen sehr  lesenswert und auf alles Fälle zum Nachdenken anregend.

(Kennt ihr Leute/eine Gemeinde, die sich im Land engagiert bzw. nun nach der Katastrophe auf irgendeine Weise aktiv geworden sind/ist?)

“Es gibt keine Naturkatastrophen”

…jedenfalls keine reinen. Jede so genannte “Naturkatastrophe” ist immer auch eine von Menschen gemachte. Zumindest in der Größenordnung der Folgeschäden. Das belegt Michael Miersch eindrucksvoll in einemKommentar bei WELT Online.

Oder ist es Zufall, dass beim großen Erdbeben in Kobe/Japan 1995 über 6.000 Menschen ums Leben kamen – bei einem nur halb so starken Beben in Tokio 1923 aber 140.000 Tote zu beklagen waren? Und das bei einer damals deutlich geringeren Bevölkerungsdichte…

Wenn in Haiti heute 90% der Häuser eingestürzt, ein kompletter Staat zusammengebrochen und jegliche Infrastruktur unbenutzber geworden ist – dann ist das nicht nur die Folge einer Naturkatastrophe. Sondern auch die indirekte Folge von politischen und wirtschaftlichen Umständen und Entscheidungen, die von Menschen gestaltet, getroffen oder in Kauf genommen worden sind.

Gott, ist es fair, wenn ein so verheerendes Erdbeben mit Haiti ausgerechnet das “ärmste Land der westlichen Hemisphäre” trifft?

Gegenfrage: Mensch, sind die Unterschiede in politischer Stablilität, wirtschaftlichem Wohlstand und technischem Fortschritt fair, die wir zwischen Haiti und einem Land wie z.B. Japan akzeptieren?

Ein kleiner Nachtrag…

•Januar 15, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Für alle, die ihr einen kleinen Eindruck vom Gemeindeleben in Slowenien erhalten wollt, kopiere ich euch nachträglich noch mal nen Link. Drückt mal einfach direkt auf das Bild, wenn ihr es euch anschauen möchtet.

Dann werdet ihr auf das Videoportal vom staatlichen Fernsehen in Slowenien weitergeleitet. Eine seiner Sendungen nennt sich: “Duhovni utrip” (übersetzt: geistlicher Impuls).  Die Macher der Sendung besuchten mit ihrem Fernsehteam ein Konzert, das von der Baptisten Gemeinde in Ljubljana organisiert wurde. So könnt ihr einen kleinen musikalischen Eindruck erhalten, seht Leute und hört ein wenig die Sprache (wenn ihr auch nichts verstehen werdet).

Wir selber waren zweimal bei den Konzerten in Ljubljana anwesend. Uns hat es viel Spaß gemacht.

Also, einfach hier drauf drücken:

Eine schöne Überraschung…

•Januar 12, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Am Sontag schlichen sich unsere Kinder ganz heimlich in die Küche und bereiteten für uns eine tolle Überraschung vor. Hier ein paar Bilder:

Wenn das mal kein guter Start in den Tag war… eine richtig gelungene Überraschung, mit einem reichhaltig gedeckten Frühstückstisch.

Schnee…

•Januar 12, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Hier noch ein kleiner Eindruck davon, wie viel Schnee bei uns liegt. Geschneit hat es noch viel mehr, der letzte Schneefall hat jedoch alles sehr zusammengedrückt.

Schnee, Schnee, Schnee…

•Januar 8, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Es hört gar nicht mehr auf. Seid Tagen schneit es (fast) ohne Unterlass. Auch Morgen soll es noch weitergehen. Hoffentlich bleibt er auch noch ein paar Tage liegen. Die Kinder jedenfalls freut es. Sie bauen im Garten ne Rutschbahn, die schon stattlich hochtürmt. Bestimmt 1 1/2 Meter. Schneemänner stehen natürlich auch schon rum. Gut, dass wir nicht auf das Auto angewiesen sind.

Endlich Schnee!

•Januar 7, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Am Sonntag sind wir noch ohne Erfolg mit Pack und Schlitten auf den Berg gefahren, um Schnee zu sehen. Zwei Tage später ist unser ganzes Tal in Weiß gekleidet. Endlich mal wieder viel Schnee!
Gestern unternahmen wir unsere erste Schlittenfahrt im Jahr. Mit einer weiteren Familie hatten wir an dem Nachmittag viel Spaß beim Toben in der weißen Pracht.

Unerwarteter Besuch…

•Januar 4, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Sonntag fragten wir in der Gemeinde, ob nicht noch jemand Lust hätte mit uns auf den Berg Crnivec (ca. 1000m ü.M) zu kommen um Schlitten zu fahren.

So hatte ich mir fest vorgenommen euch ein paar Bilder von unserem Ausflug im Schnee hochzuladen. Da gab es nur zwei Probleme:

1. Oben angekommen bemerkte ich, dass der Fotoapparat zwar dabei, die Batterie jedoch leer war.

2. Es gab so gut wie keinen Schnee, auch nicht auf dieser Höhe.

Trotzdem war es sehr schön. Wir spazierten ein wenig umher und die Kinder fanden doch noch ein paar vereiste Stellen die sie herunterdüsen konnten.

Abends jedoch ereignete sich etwas wirklich Überraschendes…

Gerade wollten wir den Kindern das Abendessen vorbereiten (es war so gegen 6 Uhr Abends) da klingelt es an der Haustür. Ich öffnete und blickte einem älteren Mann entgegen. Er trug eine Hängetasche um die Schulter und die Kappe tief im Gesicht. Er entschuldigte sich noch so spät zu stören, wüsste auch nicht ob wir ihnen kennen, doch er sei (auch) künstlerisch tätig und erbat Eintritt. Noch bevor ich ja oder nein sagen konnte, zwängte er sich (dies ist buchstäblich zu nehmen) an mir vorbei. Ich, von seinem Verhalten sehr überrascht (und etwas aufgebracht), nur seine gefüllte Tasche sehend, wollte gerade entgegen: “Entschuldigen sie, wir kaufen keine Bilder von ihnen. Auf Wiedersehen.”, als er mir zum Glück zuvorkam und mich zu meiner weitereren Überraschung fragte, ob ich nicht der Organisator des Konzertes im Oktober gewesen sei, denn dann wolle er unbedingt mit mir reden. Noch etwas zögernd, aber freundlicher bat ich den älteren Mann herein.

Was daraufhin folgte waren fast 5 Stunden Besuch, viele interessante Erzählungen aus dem Leben dieses sehr liebenswürdigen älteren Herren.

Wie kam es nun dazu, dass er uns sprechen wollte. Im Oktober veranstalteten wir (wie fast jedes Jahr) ein Konzert in einer in Kamnik ansässigen Gallerie. Unser älterer Herr, Bogdan heißt er, erhielt eine Einladung von seiner Tochter. “Dort musst du mal hin. Das ist ein Konzert von einer Gruppe aus Kalifornien. Das wird dir bestimmt gefallen.” Zuerst zögerte der 83 jährige. Zwar mit einer katholischen Frau verheiratet, lehnte er selber den Glauben eher ab. Dann aber beschloss er auf seine Tochter zu hören. “Es war das schönste Konzert, das ich jemals besucht habe wissen sie”, gestand er uns, “diese Leute werde ich nie vergessen. Sie hinterließen in mir einen großen Eindruck.” Solch einen großen Eindruck, dass er bereit war unsere christliche Broschüre zu lesen, die wir am Ende des Konzertes verteilten. Drei Monate später saß er nun bei uns im Wohnzimmer, erzählte von seinen Erlebnissen.

Später stellte sich sogar heraus, dass dieser Mann, wenn auch schon in sehr fortgeschrittenem Alter, nicht nur “irgendjemand” ist, sondern ein sehr anerkannter Aquarellkünstler in ganz Slowenien, der uns anbot bei unseren nächsten Events ruhig mit seinen Namen Reklame zu machen.

Eine ganz besondere Begegnung, die wir wahrscheinlich nicht so schnell vergessen werden.

Der erste Tag im neuen Jahr

•Januar 1, 2010 • 2 Kommentare

Wir hoffen ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.  Bei uns Zuhause war die Bude voll. Ca. 13 Erwachsene und 10 Kinder. Bis kurz vor vier wurde gefeiert. Selbst die Kinder haben es bis 3 ausgehalten.  Da ist man heut doch noch ein bisschen müde.  Wir wünschen euch allen nochmals nen schönes und vor allem gesegnetes neues Jahr.