Archive for 6. Oktober 2006
Abschied von Kristy!
Kristy ist wieder back in Amerika. Total schade! Und doch können wir sie auch verstehen. Kristy schleppte einen ganzen Batzen Belastungen mit sich nach Slowenien. Diese drückten sie doch sehr zu Boden und hinderten sie daran, sich hier einzugliedern. Zwei enge Bekannte bzw. Mentoren waren kurz vor ihrer Abreise nach Europa gestorben. Das nahm sie sehr mit. Hinzu kamen kulturelle Spannungen. Vieles, was sie gewohnt war, und ihr Halt im Alltag gab, vermisste sie hier. So bat Kristy nun nach Hause gehen zu dürfen. Anfangs war es nicht leicht, sie einfach so gehen zu lassen. Irgendwie wollten wir mehr tun, irgendwie involviert sein, helfen können. Aber wir merken schon, dass es das Beste ist. Wir freuen uns, dass Kristy die Zeit hier in Kamnik, trotz aller emotionalen Belastungen, positiv sieht. Und wir selber nehmen auch einen ganzen Batzen an Erfahrungen mit. Vom Frankfurter Flughafen hat sie uns schon ein kurzes Mail geschrieben und ich bin mir sicher, dass wir uns bestimmt wieder sehen.
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Konferenz der Kontaktmission in Slovenia
Letztes Wochenende luden wir zum vierten Mal in drei Jahren zu einer Tageskonferenz mit dem Motto: „Kirche – heute und morgen“ ein. Ihr wisst, dass es nicht allzu viele evangelische gläubige Christen im Land gibt. Jede Kirche (jedenfalls jede uns Bekannte) erhielt eine Einladung – von der lutherischen Kirche bis zur Pfingstgemeinde und Brüderbund. Am Ende waren wir um die 50 Personen. Dieter Trefz, unser Chef und Leiter der Kontaktmission, und Artur Schmidt, Koordinator für Süd – Osteuropa und ehemaliger Gemeindegründer in Litauen, sprachen darüber wie sich unsere christlichen Gemeinden den Herausforderungen einer sich sehr schnell ändernden Gesellschaft stellen kann.
Wir genossen ein schönes Zusammentreffen mit vielen Anregungen und einer angeregten Diskussion über den auf der einen Seite unveränderbarem Gott und der sich doch „stetig verändern müssenden“ Kirche. Und wir hatten herrlichstes Wetter. Glaube 25° C im Schatten und nur Sonnenschein. War schon toll. Aber das schönste war, dass es wirklich ganz praktisch zur Sache ging. Eine Bekannte meldete sich zum Beispiel Gestern und sprudelte nur so mit Vorschlägen heraus, wie wir hier in Kamnik Teil der Gesellschaft werden können. Bin sehr gespannt, was sich daraus entwickelt und freue mich sehr darüber.
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