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Kristy, unsere ehemalige Praktikantin, lässt euch alle grüßen. Ihr geht es wieder besser. Über Weihnachten und Neujahr verbrachte sie viel Zeit mit ihrer Familie und ihrer besten Freundin. Ansonsten hat sie das letzte Semester auf dem College noch gut abgeschlossen und wird im Mai ihre Abschlussprüfungen absolvieren. Was die Zukunft anbelangt, so haben sich ihre Pläne in eine etwas andere Richtung entwickelt. Sie würde gerne noch ihren Master machen, dann aber nicht mehr in interkulturelle Kulturwissenschaften, sondern in Sozialarbeit.Wir freuen uns, mit Kristy richtig regelmäßig in Kontakt zu sein und tragen sie so immer noch ein Stück in unseren Herzen mit. Auch freuen wir uns, dass sie die Zeit hier zwar als eine schwere aber doch sehr hilfreiche ansieht. Ähnlich empfinden wir es auch und sind einfach gespannt und hoffen, dass wir noch lange immer wieder etwas voneinander hören.

Das Bild stammt noch von hier. Wollten einfach, dass ihr sie nochmal bildlich vor Augen habt.

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In der Zeit, in der Kristy Teil unserer Familie war, lernten wir so manches Neue kennen. Wir entdeckten, dass Gewohnheiten, Tagesabläufe oder Kommunikation von Menschen verschiedener Herkunft doch recht unterschiedlich sein können und dies so mache Reibungspunkte in sich birgt. In den letzten zwei und halb Monaten waren wir doch aufs engste und fast den ganzen Tag mit Kristy verbunden.

Gleichzeitig fühlten wir, dass internationale Teams und eine Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen auch ein großer Gewinn für die Gemeindegründungs- oder Gemeindearbeit sein kann. Wenn ihr Erfahrungen mit internationalen Teams gemacht habt (ob beim Studium, an der Arbeit oder beim Gemeinde-, Missionseinsatz), meldet euch doch einfach mal mit nem kurzen Kommentar und schreibt, was ihr dazu denkt.

Kristy ist wieder back in Amerika. Total schade! Und doch können wir sie auch verstehen. Kristy schleppte einen ganzen Batzen Belastungen mit sich nach Slowenien. Diese drückten sie doch sehr zu Boden und hinderten sie daran, sich hier einzugliedern. Zwei enge Bekannte bzw. Mentoren waren kurz vor ihrer Abreise nach Europa gestorben. Das nahm sie sehr mit. Hinzu kamen kulturelle Spannungen. Vieles, was sie gewohnt war, und ihr Halt im Alltag gab, vermisste sie hier. So bat Kristy nun nach Hause gehen zu dürfen. Anfangs war es nicht leicht, sie einfach so gehen zu lassen. Irgendwie wollten wir mehr tun, irgendwie involviert sein, helfen können. Aber wir merken schon, dass es das Beste ist. Wir freuen uns, dass Kristy die Zeit hier in Kamnik, trotz aller emotionalen Belastungen, positiv sieht. Und wir selber nehmen auch einen ganzen Batzen an Erfahrungen mit. Vom Frankfurter Flughafen hat sie uns schon ein kurzes Mail geschrieben und ich bin mir sicher, dass wir uns bestimmt wieder sehen.

Bisher haben wir sie euch noch unterschlagen. Kristy ist unser jüngst dazugekommenes Familienmitglied. Sie studiert interkulturelle Missionswissenschaften und da macht es sich schon gut auch mal im Ausland ein sog. “Internship” belegt zu haben. Ansonsten ist Kristy in Kentucky zu Hause. Gerade ist ihre Mama mit Kristys bester Freundin und wiederum deren Mutter bei uns zu Besuch. Die Bude ist also voll.
Wer mehr über Kristy wissen möchte, oder vielleicht einen kleinen Kurs bezüglich der kulturellen Unterschiede zwischen USA und Europa belegen möchte, der ist herzlich dazu eingeladen uns einen kleinen Kommentar zu schreiben

 

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